Gesundheitscoaching im Betrieb

Das Gesundheitscoaching ist Analyse-Instrument und BGF-Maßnahme zugleich. In Kleinunternehmen kann das Coaching perfekt eingesetzt werden, um den Status quo im Unternehmen aufzunehmen. Darüber hinaus schafft es der Gesundheitscoach durch entsprechende Kommunikation die „passiven“ Mitarbeiter, welche in der Regel an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung nicht teilnehmen zu aktiveren.

Durch das Gesundheitscoaching werden deutlich mehr Mitarbeiter aktiviert und in Maßnahmen gebracht, als durch klassische Maßnahmen wie den Tag der offenen Tür, Vorträge oder schriftliche Informationen. Einem Betrieb hilft es nicht, wenn immer die gleichen Mitarbeiter an dem Präventionskurs, der Laufgruppe oder dem Fitnesstraining teilnehmen. Entscheidend ist, dass die richtigen Mitarbeiter erreicht werden. Gesundheitscoaching ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Folgende Werkzeuge können im Gesundheitscoaching Anwendung finden:

Der Functional Movement Screen (FMS) ist ein Beweglichkeits- und Stabilitätstest, der von dem amerikanischen Physiotherapeuten Gray Cook in den 90ern entwickelt wurde. Dieser Test entstand aus Cooks jahrelanger Erfahrung in der Betreuung von orthopädisch-traumatologisch betroffenen Menschen.

Ziel des FMS ist es, Asymmetrien, Dysbalancen und Schwachstellen im Körper der Testperson aufzudecken. Grundlage hierfür bilden sieben verschiedene Bewegungsübungen. Die Übungen wurden allesamt dem alltäglichen Leben entnommen. Jeder Mensch sollte sie korrekt, d. h. ohne Ausweichbewegungen oder Schmerzen, durchführen können.

So gibt z. B. die Testung einer tiefen Reißkniebeuge Aufschluss über die Beweglichkeit der Sprung-, Knie-, Hüft- und Schultergelenke während gleichzeitig die Stabilität des Rumpfs beurteilt wird. Bei einer dem Ausfallschritt ähnlichen Übung überprüft man z. B. zusätzlich die Beinachsenstabilität, d. h. die für den Alltag und Sport so bedeutende Fähigkeit, Sprung-, Knie- und Hüftgelenke des Standbeins im Lot bzw. in einer Achse zu halten. Dabei wird ein einfaches Punktesystem eingesetzt. Drei Punkte gibt es, wenn die Übung perfekt durchgeführt werden kann und zwei, wenn die Übung zwar durchgeführt werden kann, aber nur mit Kompensations- bzw. Ausweichbewegungen.

Kann die Übung nicht durchgeführt werden, gibt es einen Punkt und wenn sie Schmerzen verursacht null Punkte. Maximal können also 21 Punkte erreicht werden. Man hat heraus gefunden, dass sich das Verletzungsrisiko um mindestens das 2- bis 3-fache erhöht, wenn nur 14 oder weniger Punkte erzielt wurden. Dies gilt ebenfalls bei einer auftretenden Asymmetrie. Eine Asymmetrie liegt vor, wenn unabhängig von der Gesamtpunktzahl eine Punktedifferenz zwischen der linken und rechten Seite besteht.

Das Reiss Profile zeigt auf, wie wir uns in Privaten-, Arbeits- und Stresssituationen verhalten wollen und gibt uns einen tiefen Einblick in die Unterschiede zwischen unserem natürlich gewünschten Verhalten und unserem tatsächlich gezeigten beruflichen oder privaten Rollenverhalten.

Das Reiss Profile erfasst unsere intrinsische Motiv- und Wertestruktur, betrachtet unsere ganz persönlichen individuellen Antreiber (unsere 16 Lebensmotive) und erklärt, warum wir uns in einer ganz bestimmten Art und Weise so verhalten. Zudem, ob dies zu uns passt und was und wie wir uns flexibler und zu uns individuell passender verhalten können.

Mangelnde Motivation im Unternehmen?

Motivationsprobleme lassen sich kaum „wegqualifizieren“, denn die Motivation ist ein stabiler Faktor, der nicht einfach trainierbar ist.

Ziel ist vielmehr, die Motivation der Mitarbeiter zu erkennen und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie die Motivation begünstigen. Hierfür bietet das Reiss Profile zielgerichtete Unterstützung. Mit ihm lassen sich Motive und Werte von Mitarbeitern erfassen, persönliches Handeln verstehen und optimieren und kritische Situationen lösen.

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